FRAU LUNA / EINE PAUL LICNKE OPERETTENREVUE / OPER DORTMUND

Premiere 13.01.2018

  • Frau Luna: Emily Newton
  • Prinz Sternschnuppe: Ks. Hannes Brock
  • Stella: Illeana Mateescu
  • Theophil: Dirk Weiler
  • Mondgroom: Julia Amos
  • Venus: Christine Groeneveld
  • Mars: Natascha Valentin
  • Fritz Steppke: Bonko Karadjov
  • Lämmermeier: Morgan Moody
  • Pannecke: Marvin Zobel
  • Frau Pusebach: Johanna Schoppa
  • Marie: Julia Amos
  • Luftballett: Petra Idelberger, Petra Tobies
  • Mondgrazien: Giulia Fabris, Nathalie Gehrmann, Doreen Naß, Olena Yalyeyava/Marlou Düster, Martina Vinazza
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern

  • Musikalische Leitung: Philipp Armbruster
  • Regie: Erik Petersen
  • Bühne, Kostüme: Tatjana Ivschina
  • Choreografie: Kati Farkas
  • Stepp-Choreografie: Dirk Weiler
  • Licht: Florian Franzen
  • Chor: Manuel Pujol
  • Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
  • Regieassistenz: Paula Krapp
  • Bühnenbildassistenz: Amelie Klimmeck
  • Kostümassistenz: Anne Wanders
  • Kostümhospitanz: Anna Backhaus
  • Studienleitung: Thomas Hannig
  • Inspizienz: Alexander Becker
  • Choreografische Mitarbeit/Dance Captain/Soufflage: Adriana Naldoni
  • Video: Jan-Philipp Behr, Franziska Lickteig, Maximilian Martin, Tobias Nickel



Pressestimmen

„Regisseur Erik Petersen und Ausstatterin Tatjana Ivschina haben die Operette von Paul Lincke als opulentes Ausstattungsstück auf die Bühne gebracht. Das Premierenpublikum feierte die mondäne Revue am Samstag mit minutenlangen Ovationen im Stehen. Nach knapp drei Stunden war das Publikum mondsüchtig. 
Logisch ist in dieser Operette nichts – auch nicht, dass der Mond ein Vergnügungspark ist, der sich zum Mondscheinball richtig herausputzt. Alles, was die Schneiderwerkstätten an Glamour-Glitzer-Kostümen hergeben, bringen Planeten und Mondgrazien mondän auf die kosmische Revuetreppe – irgendwo zwischen Silvester und Karneval, zwischen Admiralspalast und Varieté. Kapellmeister Philipp Armbruster bringt Hits wie Das ist die Berliner Luft und Schlösser, die im Monde liegen mit den Dortmunder Philharmonikern und einer Mondball-Kapelle auf der Bühne zündend ans Ohr.
Der stürmische Premierenbeifall schwillt immer dann noch einmal an, wenn Emily Newton sich dem Publikum im Opernhaus stellt. Und der Applaus gilt dann nicht nur der Sängerin, sondern zu Recht auch der Artistin. Wie Emily Newton als Frau Luna aktiv beim berühmten Luftballett mitwirkt, wie sie – von zwei Luftakrobatinnen unterstützt – an Seilen und Tüchern turnt, hoch über dem Boden schwebt, kopfüber hängend singt, das ist bewundernswert.“
Ruhr Nachrichten, 15.01.18

„Ist das alles nur geträumt? Wenn ja, dann erfährt dieser Traum eine wahre Farbexplosion. Am Zielort angekommen, nimmt der Revuecharakter der burlesken Operette, die in Dortmund um drei Lieder aus anderen Lincke-Operetten erweitert ist (u.a. Glühwürmchen aus Lysistrata), immer opulentere Formen an. Zwei gewaltige Treppen säumen die Bühne, auf der sich nach und nach die interstellare High Society zum traditionellen Mondscheinball einfindet. Wenn all die Planeten und Asteroiden eintrudeln – und mittendrinne die Berliner – dann schlägt die immer wieder die große Stunde des Opernchores und der Mondgrazien (Choreografie: Kati Farkas).“
WAZ, 15.01.18

Ist die Welt auch noch so schön, einmal muss sie untergehn: Nach knapp drei beglückenden Stunden und der Erfüllung immerhin einer der vehement geforderten Zugaben fällt der Vorhang im Dortmunder Opernhaus. Paul Linckes vor Gassenhauern nur so strotzende 'Bouletten-Operette' ist andernorts, zumal in Berlin und derzeit wieder im 'Tipi am Kanzleramt', schon schräger inszeniert, aber noch nie so opulent gespielt und gesungen worden.“
Herner Sonntagsnachrichten, 15.01.18


„Zwar wird man in Dortmund nicht auf die 500 Aufführungen des Apollo Theaters kommen, aber ein Kassenerfolg sollte diese großartige Inszenierung schon werden, denn sie ist auf ganz wunderbare Art und Weise gelungen; eine wirklich bezaubernde Produktion, wobei nicht nur der Rezensent, sondern auch das Premierenpublikum gestern förmlich aus dem Häuschen waren.
Operetten zu inszenieren ist verteufelt schwierig, denn es geht um schwungvolle Unterhaltung auf hohem Niveau, und gerade bei Frau Luna muss es ja neben der großen Revue-Staffage auch noch menscheln und berlinern. Regietalent Erik Petersen gelingt dies bravourös, und er präsentiert mit seinem tollen Team einen Abend, der wie im Flug vorbeirauscht und man nach 2 3/4 Stunde (incl. Pause) am liebsten 'dacapo' rufen würde, so schön war es!“
Der Opernfreund, 15.01.18